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| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 10,64 € |
10,08 € |
+0,56 € |
+5,56 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006305006 |
630500 |
- € |
- € |
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Deutz Neutral 14.08.2000
Helaba Trust
Nachdem im ersten Quartal 2000 noch ein Umsatzanstieg von 8,3% gg. VJ verzeichnet worden war, schwächte sich das Wachstum bei Deutz (WKN 630500) im Halbjahr auf 3,7% ab (Motoren/Industrieanlagen: +5,7/-15,4%), berichten die Analysten von Helaba Trust.
Bei Motoren hätten vor allem in den Schwellenländern herbe Rückschläge hingenommen werden müssen. In Deutschland habe die Landtechnik, einst Imageträger des Konzerns, belastet. Deren Anteil am Neumotorenumsatz sei von 15,9% auf 12,2% abgebröckelt. Aber auch vom Plus in Nordamerika von 12,2% seien währungsbereinigt nur 2,1% übriggeblieben. Auf allen Ergebnisebenen (EBITDA: -10% auf 54,4 Mio. EUR; EBIT: -27% auf 22,3 Mio. EUR; Überschuss: -80% auf 2,1 Mio. EUR) sei der Konzern hinter die Vorjahreswerte zurückgefallen.
Diverse Sonderbelastungen, Strukturmaßnahmen und gestiegene Zinsen hätten die Unternehmensführung veranlasst, die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr auf Null zu reduzieren. Nach der 1999er Enttäuschung dürfe damit bei den Anlegern trotz plausibel ableitbarer attraktiver Langfristperspektive (Konzentration auf Industriemotoren, sinkende Leasingaufwendungen, Wachstum durch Kooperation mit Volvo) weiteres Porzellan zerschlagen worden sein. Ein nachhaltiges Lösen von den aktuellen Kurs-Tiefständen werde kaum vor Frühjahr 2001 stattfinden, wenn Gelegenheit für einen positiven Gewinnausblick bestehen würde. Der weltweite Abwärtstrend bei den Margen der Motorenhersteller werde aber das Turn around-Potential begrenzen.
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